Gesichtsstraffung
Indikation: Mit voranschreitendem Alter kommt es durch den Alterungsprozess der Haut und des Bindegewebes zu einer generellen Gewebeerschlaffung. Diese führt zu einem Absinken der Gesichts-, Lid- und Halshaut. Faltenbildungen und eine erschlafft wirkende Gesichtskontur sind die sichtbaren Folgen. Bis zu einem gewissen Ausmaß sind Verbesserungen durch Faltenbehandlungen (Unterfütterung) möglich. Fortgeschrittene Erschlaffungen sind jedoch nur durch eine operative Straffung erfolgversprechend und dauerhaft zu verbessern.
Operation: Der Hautschnitt beginnt an den Schläfen, verläuft vor oder im Ohr, umkreist das Ohrläppchen und läuft hinter dem Ohr bogenförmig in den Haaransatz. Die Haut wird an den Wangen bis zum Hals von der darunter liegenden Muskulatur gelöst. Um ein dauerhaftes und natürliches Ergebnis zu erzielen wird nun das freigelegte Bindegewebe (SMAS) gestrafft. Das dadurch hergestellte „innere Korsett“ verleiht der gestrafften Gesichts- und Halskontur die erforderliche dauerhafte Stabilität. Nur der tatsächlich entstandene Hautüberschuss wird abgetragen, woraufhin eine spannungsarme, kosmetisch effektive Hautnaht, angelegt werden kann.
Der o. b. Eingriff kann durch folgende Eingriffe ergänzt werden: Stirnlift, Augenlidkorrektur, Fettabsaugung der Hals- und Kinnregion, Dermabrasio (Abschleifung) / Peeling oder Laserbehandlung der Perioralregion (Haut um den Mund).
Narkose: Der Eingriff wird i.d.R. in Vollnarkose durchgeführt. Die Kombination von lokaler Betäubung und Dämmerschlaf ist jedoch möglich.
Aufenthalt: 1-3 Übernachtungen
Nachbehandlung: Entfernung der Hautnähte nach 14 Tagen, regelmäßige Kontrollen in Abhängigkeit vom Heilungsverlauf.
Vorzeigbar: In Abhängigkeit vom Heilungsverlauf (Blutergüsse, Schwellungen ...) nach ca. 3-4 Wochen. Das Endergebnis ist nach 3-6 Monaten erreicht.
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